Auf der Vespa durch

Die Reise des Lebens? Vielleicht. In jedem Fall ist das ist eine Motorliebe-Art, die Welt zu entdecken. Mit zehn PS kräftigen Vespas aus den 80ern steuert Team Motorliebe Länder und Regionen an, die begeistern, beeindrucken, beängstigen, beschämen, beeinflussen, befriedigen, beglücken und behagen. Denn fremde Länder bieten viel. Sie erweitern den eigenen Horizont; sie zeigen, dass es auch anders geht; machen vor, dass nicht unser Weg der einzig wahre ist. Die Motorliebe-Buchreihe „Auf der Vespa durch …“ soll vor allem eins: die Liebe zur Reise und zum Verreisen verbreiten. Egal, ob mit Vespa, Auto, Motorrad oder Fahrrad. Sogar zu Fuß ist es jede Reise wert. Der Motor für die Liebe sollte frei gewählt werden. Das Reisen bietet Spaß am Kennenlernen fremder Menschen, Spaß am Entdecken vermeintlich bekannter und so so fremder Kulturen und Gewohnheiten. Team Motorliebe versucht, die Stimmungen der Länder in einmaligen Fotos festzuhalten und ist bestrebt, begleitende Worte dafür zu finden. So dass auch in Dir die Entdecker-Lust keimt, das Reisefieber steigt, die ausgetretenen Pfade durch neue zu ersetzen. Das Schöne: es funktioniert immer wieder – selbst in angeblich so bekannten Gefilden wie:

Auf der Vespa durch die USA


Motorliebe-Roadtrip #1. Aus einer Idee entstanden – nein, keine Schnapsidee und auch nicht aus der Bierlaune heraus – schipperten wir 2014 unsere italienischen Schönheiten in markantem Dress über den Großen Teich.

Von Los Angeles nahmen wir die Nordroute durch die USA. Grand Canyon, Monument Valley, weiter ging’s über den Pikes Peak Richtung Denver und durch Colorado. Wir ließen uns von einer Ein-Mann-Jeans-Manufaktur eine Blaue aufs Leib schneidern, sahen die Präsidenten und waren mit unseren Vespas im Weißen Haus. Wir machten einen Abstecher zu nach Red Wing Minnesota, um uns mit perfektem Schuhwerk direkt an der Quelle einzudecken. Weiter ging es nach Chicago und Detroit, immer der Sonne entgegen. Ein „Zwangshalt“ bei der größten Scooter Rallye im Osten der Staaten gab uns (zu) tiefe Einblicke ins Vespa- und Lambretta-Geschehen in den USA. Für Falling Water, einem der beeindruckendsten Architektur-Denkmäler, machten wir einen dezenten Umweg, bis wir nach rund zwei Monaten New York City erreichten. Eine Reise, einmalig, eigentlich unbeschreiblich und in jedem Fall atemberaubend. Wir haben die Tour in exzellenten Fotos festgehalten und mit fertigen Fingern den Text kreiert – vielleicht gefällt Dir „Auf der Vespa durch die USA“.

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Auf der Vespa durch Island


Falls nicht, haben wir Alternativen im kleinen Reisegepäck. Vielleicht ist Vespa-Reise #2  eine für Menschen, die sich nicht so recht entscheiden können. „Auf der Vespa durch Island“ brachte uns in ein Land und eine Insel zugleich; zwischen den Welten, inklusive Trolle und Elfen. Ein Land zwischen den USA und Europa. Geographisch, aber auch vom Gefühl. Es kann sich nicht recht entscheiden, wohin es tendiert. Das macht den besonderen Charme des Landes aus. Abgesehen von der Natur, denn die ist gewaltig, beeindruckend und teils beängstigend. Dafür sind die Menschen umso freundlicher, aber zugleich verbindlich. Etwa 3.500 Kilometer rollerten wir rund um Island und ließen uns die Westfjorde ebenso wenig entgehen, wie das pulsierende Reykjavik, heiße Quellen, Gletscher, Wasserfälle und schwarze Strände. Auf der Heimfahrt trafen wir die Faröer-Inseln. Die wollten unsere PX unbedingt unter die zehn Zöller nehmen. Wie es war? Lies es doch selbst und lass’ Dich von uns als Sozius in eine andere Welt mitnehmen.

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Auf der Vespa durch England, Schottland, Isle of Man


Elfen, Trolle, Vulkane und das hippe Reykjavik ist Dir alles etwas zu abgedreht? Okay, es geht auch vornehmer. „Auf der Vespa durch England, Schottland, Isle of Man“ zeigt, wozu Brexit-Country in der Lage ist. Wie schrullig und zugleich liebenswert die Briten sind, wie unterschiedlich Schotten und Engländer ticken, wie abgefahren diese Insel im Grunde ist. Motorliebe-Vespa-Trip # 3 fing in Ullapool, im Norden Schottlands an. Wir knatterten die Westküste hinunter durch die Highlands, nahmen einige Whisky-Hotspots mit, besuchten das Hochzeitsparadies für alle, die sonst nirgends heiraten dürfen. Wir sagten Hallo bei den Jungs von Scomadi und Brooks, eiferten auf der Isle of Man den schnellen Mopeds nach. Zeit zum Luftholen blieb kaum, denn es ging weiter, manche Strecke sogar auf drei Rädern, aber immer mit ganz viel Motorliebe. Britische Autorennen mit fetter Tradition standen ebenso auf dem Plan, wie idyllisches Klischee-England mit Scones and Tea. Fiese Bunkeranlagen zeigen, dass England auch anders kann. Weiter unten folgten wir der rauen Küste von Devon, Somerset und Cornwall, immer am Limit mit zehn PS und hartgerittenem Hintern. Selbst London, die größte Stadt Westeuropas, musste uns ertragen. „Auf der Vespa durch England, Schottland, Isle of Man“ ist ein feiner Bildband mit erfrischenden Texten.

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Wie alle Motorliebe-Bücher ist das Treffen der Menschen vor Ort ein essenzieller Bestandteil. Die dazugehörigen Interviews porträtieren stets tolle Menschen, die wir auf unsere Reisen treffen. Einige haben Motorliebe im Blut, andere lieben sich selbst (zu recht), ihr Handwerk das sie betreiben, oder den Ort an dem sie leben. Viel Spaß beim Lesen wünscht das Motorliebe-Team.

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